Dröscher sagt ja zur letzten Runde |
SVM-Chef möchte Posten nächstes Jahr in andere Hände geben / Sportcasino bleibt Sorgenkind
Alter und neuer Hauptvorstand |
Dröscher sagt ja zur letzten Runde
SVM-Chef möchte Posten nächstes Jahr in andere Hände geben / Sportcasino bleibt Sorgenkind
Menden. (mako)
Die turbulenten Zeiten sind wohl endgültig Geschichte.
Der größte Verein in Menden segelt in ruhigem Fahrwasser. Davon konnten sich die Mitglieder jetzt im Rahmen der Jahreshauptversammlung des SV Menden überzeugen.
Im rekordverdächtigen Tempo spulte der erste Vorsitzende Heinz Dröscher das Programm herunter. Es wurde gescherzt und gelacht — deutliche Signale für eine entspannte Stimmung.
So bleibt dann auch das einzige Sorgenkind des Vereins das Sportcasino an der Gartenstraße. Die Tanzsportabteilung ist auf diesen Trainingsort dringend angewiesen, steht aber permanent vor einer gewaltigen finanziellen Herausforderung. „Das ist eine Dauerbaustelle, um die wir uns gemeinsam kümmern müssen”, sagte Dröscher.
Der Vorsitzende machte deutlich, dass sich die 2 412 Mitglieder im kommenden Jahr einen neuen Chef suchen müssen. Dröscher möchte aus beruflichen Gründen nicht mehr kandidieren. Als zweiter Vorsitzender wurde Dirk Hatting von der Turnabteilung wiedergewählt.
Auf dem Weg, den Vorstand zu verjüngen, ist der SV Menden schon ein gutes Stück vorangekommen. Neuer Youngster in der Führungsriege ist Marcus Dodt, den die Mitglieder einstimmig zum Nachfolger von Jürgen Hachen als Geschäftsführer wählten. Der 24-jährige Handballer studiert Sporteventmanagement — nun kann er den Verein zum lebendigen Studienobjekt machen.
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